Die neunte Woche
Es ist Samstag und wieder liegt eine Sturmwarnung vor. In Erwartung des Sturmes Marta gibt es heute keine Unternehmungen. Heute Abend findet in Frankfurt der Australien-Stammtisch statt. Uta meldet sich kurz per WhatsApp aus dem Ginnheimer Wirtshaus. Wie wir sehen können, ist der Stammtisch gut besucht. Leider ist die Verbindung nicht so gut und muss schnell beendet werden.
Beim sonntäglichen Chat mit Uta und Rudi erfahren wir mehr vom Treffen. Wer dabei war und was es Neues gab
Die Sturmschäden sind geringer ausgefallen, als erwartet wurde. Das ist eine gute Meldung am frühen Sonntagmorgen. Sogar die Sonne lässt sich kurz sehen.
Nach zwei Tagen im Apartment müssen wir mal wieder raus und fahren nach Portimao ins Einkaufszentrum. Unser Schnapp des Tages: Jogginghosen für 4€, dazu passende Jacken für 1 € pro Stück, bei dem Preis nehmen wir gleich drei Teile mit.
Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen im Foodcourt essen. Ein Stand bietet ein Pizza-Menü an. Eine große Pizza, die für 2 Personen reicht, sowie zwei Softdrinks für 13,45€.
Mit Nebel, Regen und vielen Wolken startet die Woche. Kein verlockendes Wetter, um vor die Tür zu gehen.
Dienstag und noch keine Wetteränderung in Sicht. Trotz Regen müssen wir mal wieder vor die Tür. Da bleibt nur einkaufen mit Dach über dem Kopf übrig. Auf dem Weg nach Lagos gibt es einen Hypermarkt, den wir noch nicht kennen. Der Markt ist ein großer „Chinesen“ Laden. Leider ist das, was wir suchen, nicht im Sortiment. Müssen wir weitersuchen. Brot wird wieder gebraucht, wir fahren weiter zum nächsten Continentemarkt. Auch Portugal ist klein. Im Continente treffen wir auf ein Ehepaar, das wir vom Alvor-Stammtisch kennen. Da ist ein Schwätzchen fällig, bevor jeder seiner Wege geht.
Zurück im Apartment hat das Housekeeping-Team seine Arbeit bereits beendet. Betten abgezogen und gemacht. Handtücher ausgetauscht, Müll entleert, Böden gewischt, alles wieder frisch.
Ein Blick aus dem Fenster, es ist immer noch grau und nass. Noch keine Wetterbesserung in Sicht. Bis wir uns auf den Rückweg nach Deutschland machen, sind es nur noch 17 Tage. Wie werden die Straßenverhältnisse unterwegs sein? Schließlich führt die Route über die Pyrenäen. Liegt dort noch Schnee? Für so Verhältnisse sind die mitgenommenen Schuhe nicht geeignet. Nicht rutsch- und wasserfest. Die Überlegung, wir gehen entsprechende Schuhe kaufen. Nach Recherche im Internet hat die Firma Decathon eine gute Auswahl, da fahren wir hin. Am schnellsten hat Dieter ein passendes Paar gefunden, bei mir dauert es etwas länger. Zufrieden mit dem Kauf wird der Laden verlassen. Jetzt müssen wir uns beim Continente-Markt stärken. Für ein Nata-Menü (eine Tasse Kaffee und ein Nata-Törtchen) ist immer Zeit.
Es ist Donnerstag und heute Morgen sind einige helle Stellen am Himmel zu sehen. Das ist eine deutliche Wetterbesserung. Unglaublich, kurz scheint heute Morgen sogar die Sonne. Leider nur kurz. Wenn man dem Wetterbericht glauben darf, soll es zum Wochenende besser werden.
Solidarität mit den von den Unwettern Betroffenen. An der Supermarktkasse wurden wir gefragt, ob wir für die vom Unwetter Betroffenen spenden möchten. Es gibt eine Karte, auf der ein vorgefertigter Bon mit einem Betrag von 1 € oder 5 € gedruckt ist. Wenn die Frage bejaht wird, wird der entsprechende Betrag mit auf die Rechnung gesetzt. Von dem Geld werden z. B. Lebensmittel in die entsprechenden Regionen geliefert. Eine unbürokratische Lösung.
Der Obstvorrat neigt sich dem Ende zu. Ein Grund das Auto aus der Garage zu holen und einkaufen zu fahren. Obst möchten wir in der Markthalle in Lagos kaufen. Begleitet von Regenschauern fahren wir hin, um zu sehen, dass kein Händler da ist. Warum heute geschlossen ist, ist nicht ersichtlich. Dann erledigen wir den Einkauf halt im Intermarche Markt. Da gibt es ein Parkhaus, praktisch wenn es regnet.
Für Morgen, Samstag und Valentinstag, haben wir einen Tisch zum Valentins-Brunch im Wyndham Hotel bestellt.