Die achte Woche

Die Wettervorhersage für Samstag sieht ähnlich aus, wie in den vergangenen Tagen. Wolken, Sonne und immer mal wieder Regen und Wind. Heute Morgen schient die Sonne. Das muss ausgenutzt werden für einen Ausflug an die Küste. Von Alvor aus fahren wir Richtung Porches und von da aus zu den Benagil-Höhlen. Direkt am Meer ist es sehr windig. Das Wasser ist aufgewühlt und sehr wellig. Trotz der unruhigen See fahren die Ausflugsboote zu den Banagil-höhlen. Unser Ausflug geht weiter an der Küste entlang, bevor wir Richtung Silves abbiegen.

In Silves war die Uferstraße wegen Überschwemmung gesperrt und die dortigen Geschäfte wurden geräumt. Betroffen war auch der Lidl. Inzwischen ist der Fluss wieder in sein Bett zurückgekehrt, der größte Teil der Uferstraße ist wieder frei. Die Zufahrt ins Lidl-Parkhaus ist auch wieder frei gegeben, dann können wir dort parken. Im Gebäude selbst riecht es muffig, der Verkauf geht aber normal weiter.

Sonnenschein und trocken, das war nur kurzfristig. Die Regenwolken ziehen auf und es fängt an zu regnen. Kein Wetter mehr für einen Ausflug.

  • Strand bei Benagir
  • Strand bei Benagir

Sonntagmorgen, es ist Zeit für den wöchentlichen Chat mit Uta und Rudi. Wie immer gibt es viel zu erzählen.

Familie Batz meldet sich, die Beiden kommen heute Nachmittag zum Kaffee trinken vorbei. Sie sind mit ihrem Wohnmobil auf dem Campingplatz in Alvor. Wie lange sie noch dort sind, wissen sie noch nicht genau. Hildegard warten noch auf die bestellte Brille und Dietmar will noch Reparaturen am Camper vornehmen. Außerdem müssen sie noch checken, wann die Fähre nach Marokko geht. Schließlich wollen sie mit ihrem Wohnmobil nach Marokko übersetzen. Zum Abschluss des Tages wollen wir gemeinsam essen gehen. In dem Restaurant, das ausgesucht wurde, geht nur der Anrufbeantworter. Dieter hat gestern darauf gesprochen und einen Tisch für heute Abend bestellt. Gemeinsam fahren wir hin, im Restaurant ist alles dunkel. Da wir eine Viertelstunde zu früh sind, warten wir noch bis zur offiziellen Öffnungszeit ab. Nichts tut sich. Es wird kurzfristig umgeplant, wir fahren ins Eden. Es ist nicht viel los, wir sind bis jetzt die einzigen Gäste. Das ändert sich auch nicht, bis wir gehen.

Wir stehen vor der Tür, um uns zu verabschieden, da öffnet der Himmel die Schleusen. Es schüttet wie aus Eimern. Schnell noch einmal zurück ins Gebäude und abwarten, bis es nachlässt. Es dauert nicht lange und es regnet nur noch dünn. Schnell verabschieden und jeder sieht zu, dass er wieder ins Trockene kommt.

Montag, wieder kein Wetter für einen Ausflug. Dann steht heute mal wieder Wäsche waschen auf dem Plan. Waschen ist kein Problem, da im Apartment eine Waschmaschine vorhanden ist. Trocknen ist problematischer. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit dauert es lange, bzw. die Wäsche fühlt sich immer klamm an. Selbst bügeln hilft da nicht 100%tig.

Wie heißt es so schön: bei so einem Wetter schickt man keinen Hund vor die Tür. Gut, dass unser Auto in der Tiefgarage steht. Da spielt der Regen keine Rolle. Wir haben noch etwas zu erledigen und sind froh, dass wir beim Einsteigen trocken bleiben.

Heute Nach soll die Depression (das Tief) Leonardo die Iberische Halbinsel erreichen. Das bedeutet Sturm und Regen. Mitten in der Nacht tönt von draußen ein „piep, piep, piep“. Was ist denn das? Unwetterwarnung? Nein, im Gebäude gegenüber hat sich die Alarmanlage eingeschaltet. Es piept und ein rotes Warnlicht blinkt. Interessiert aber keinen, die Anlage läuft die ganze Nacht.

Am Wochenende soll das Festival das Amendoeiras em Flor  (Mandelblütenfest) in Alto Mora stattfinden. Dort waren wir im letzten Jahr und es hat uns sehr gut gefallen. Deshalb steht es in diesem Jahr wieder im Kalender.

Heute wird veröffentlicht, das das Fest wetterbedingt um 14 Tage verschoben wird. Neuer Termin ist der 22, 23. Und 24. Februar.

Donnerstag, es ist trocken und ab und zu scheint die Sonne. Das muss genutzt werden. Auf der Liste der Märkte steht, dass heute in Boliqueme Markt ist. Ob der nach dem vielen Regen stattfindet, das ist nicht herauszufinden. Also probieren wir es aus. Unsere Vermutung ist richtig, es findet kein Markt statt.

Heute trifft sich der deutsche Stammtisch im Eden Restaurant. Es sind Tische für die Stammtischler reserviert. Die reichen allerdings nicht aus, es müssen noch zusätzliche Tische dazu gestellt werden. Ca. 40 Personen sind versammelt. Mit interessanten Gesprächen, die sich auch viel ums Wetter drehen, vergeht die Zeit schnell. Es war ein schöner und kurzweiliger Nachmittag.

Freitag, der portugiesische Wetterfrosch meldet: Depression LEONARDO geht heute weg, aber morgen kommt der Sturm MARTA mit viel Wind und starkem Regen. Mal sehen, ob die Wäsche trotzdem trocken wird.

Sonne, Wind, Gewitter und Regen wechseln sich ab. Keine Änderung in Sicht.

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